| Artikel- Nr: 00000109 |
Datum: 18.08.2005 |
Titel
WEP- und WPA-Verschlüsselung |
Kurzbeschreibung
Für die Sendetechnik eines WLAN gibt es einen umfassenden Standard mit dem Kürzel 802.11. |
Kategorie:
Information |
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WEP- und WPA-Verschlüsselung
Für die Sendetechnik eines WLAN gibt es einen umfassenden Standard mit
dem Kürzel 802.11. Dieser Grundstandard
umfasst mehrere Erweiterungen, die die Übertragungsgeschwindigkeit von
11 auf 54 MBit/s und mehr anheben. Diese
Erweiterungen werden durch nachgestellte Buchstaben unterschieden – zum
Beispiel definiert 802.11a die Übertragung
mit 54 MBit/s.
Ein Kernpunkt des Standards 802.11 ist das Verschlüsselungsverfahren WEP
(Wired Equivalent Privacy). Es
verschlüsselt die gesamte Kommunikation mit Hilfe eines Schlüssels von
64 oder 128 Bit Länge. Da die kurzen 64-Bit-
Schlüssel leicht zu knacken sind, sollte mindestens der
128-Bit-Schlüssel eingesetzt werden. Einige Geräte nutzen
bereits 256-Bit-Schlüssel. Falls Ihr Gerät in der Lage sein sollte,
265-Bit-Schlüssel zu verwenden, setzen Sie diesen
unbedingt ein. Falls Ihre Geräte außerdem die Eingabe mehrerer Schlüssel
anbieten, sollten Sie die aktiven Schlüssel
regelmäßig wechseln.
128-Bit-Verschlüsselung mit Hexadezimalzahlen
Der Schlüssel wird in jedes WLAN-Endgerät eingegeben. Bei
64-Bit-Verschlüsselungen ist der Schlüssel 10 Zeichen
lang, bei 128 Bit sind es bereits 26 Zeichen. Der Schlüssel sollte
niemandem bekannt gegeben werden und auch nicht
zu erraten sein. Der Schlüssel wird in hexadezimalen Zahlen wie A0, F6
oder DF angeben.
WEP macht ein Funknetzwerk abhörsicher und stellt dafür Funktionen für
die Paketverschlüsselung und zur
Authentifizierung der Geräte zu Verfügung. Verfahren mit besserer
Verschlüsselung wie WEP-Plus oder WPA (Wi-Fi
Protected Access) werden leider noch nicht von allen Geräten
unterstützt. Wichtig ist vor allem, dass alle Geräte die
gleiche Schlüssellänge unterstützen müssen. Wenn Sie also eine bessere
Verschlüsselung einsetzen möchten, müssen
Sie oft alle WLAN-Geräte austauschen. Daher empfiehlt es sich, bei einem
Kauf auf die WPA-Fähigkeit eines Gerätes zu
achten.
WPA – die sichere Alternative
Wie WEP ist auch WPA ein Standard für die Verschlüsselung und
Authentifizierung. Entwickelt wurde WPA, um die
grundlegenden Schwächen der WEP-Verschlüsselung zu beheben. WPA kann
also als der sichere Nachfolger von WEP
angesehen werden.
Bietet Ihr Access-Point eine WPA-Verschlüsselung, sollten Sie dieser vor
WEP auf jeden Fall den Vorzug geben. Ältere
Geräte lassen sich über ein Software-Update oft auf den neuesten
Sicherheitsstandard bringen. WPA verwendet für die
Verschlüsselung das "Temporal Key Integrity Protocol" (TKIP). Das
Protokoll muss in die Einstellungen für Ihre
Netzwerkverbindung eingegeben werden.
Um Ihr lokales Netzwerk zu schützen, müssen Sie die Authentifizierung
auf WPA-PSK stellen. Die Endung PSK bedeutet
"Pre-Shared Key", was nichts anderes bedeutet, als dass Sie selbst ein
Zugangspasswort für den Access-Point und alle
Clients vergeben. Das TKIP verwendet das Zugangspasswort, den "Master-Key",
um weitere sichere Schlüssel zu
erzeugen.
WEP 128 bit Schlüssel, erzeugt mit http://www.zugerweb.ch/keygen_asp.asp
(s.u.)
ca7da7cf9951a0493845da97dc
10c30d14ffb7f6ae9eab3fec21
984b859c773f7e261623b765a9
a95b86ad884f8f371724b875ba
Andere Seite: http://www.computingcompetence.de/tools_wireless_wep.html
Mit Hilfe eines JavaScripts in dieser Datei erzeugt der Webbrowser in Ihrem
Computer Zufallswerte für
etwelche Passwörter und Verschlüsselungs-Codes, wie sie etwa beim Wireless-LAN,
WEP, verwendet
werden.
Bei einem Passwort (Kennwort) oder sonstigen Schlüssel (key) trägt eine höhere
Anzahl Stellen viel zur
Sicherheit bei; je mehr Stellen desto schwieriger ist der Schlüssel zu erraten.
Ein weiterer
Sicherheitsfaktor ist die Auswahlmöglichkeit bei den einzelnen Stellen. In den
zwei eingerichteten
Beispielen sind es alphannumerische Werte (Kleinbuchstaben a bis z und Ziffern 0
bis 9) für gewöhnliche
Passwörter sowie hexadezimale Werte (0 bis 9 und a bis f).
Wichtig bei alphanumerischen Werten: Es ist zu unterscheiden zwischen:
l und 1 (Eins) sowie zwischen o und 0 (Null).
Nach erfolgter Anzeige kann das entsprechende weisse Feld angeklickt werden. Die
ganze Zeichenfolge
ist nun bereits markiert. Sofort, beim nochmaligen Klicken mit der rechten
Maustaste und Wählen von
«Einfügen» im Kontextmenü oder Drücken der Tastenkombination Ctrl + C wird der
angezeigte Wert in
die Zwischenablage geschrieben usw.
Tipp: Kopieren Sie das Passwort, bzw. den Schlüssel, zuerst in ein normales
Textprogramm und sichern
Sie es dort – falls Sie den Wert vergessen sollten –, bevor Sie es irgendwo in
ein Formular-Feld
einsetzen!
Sind Sie mit dem jeweiligen Vorschlag nicht zufrieden, können Sie durch erneutes
Anklicken des
entsprechenden Buttons, je einen neuen Wert erzeugen lassen.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie in diesem Dokument (Download PDF-Datei)
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